Die Vergangenheit

Angefangen hat alles mit dem Abakus, dem ersten Taschenrechner der Welt. Dieses Gerät, bestehend aus einem Holzramen und durchbohrten Kugeln auf mehreren Stangen verteilt, existiert schon seit Jahrtausenden und soll, einigen Quellen zufolge, seinen Ursprung auf Madagaskar haben. Dort wurde der Abakus zum Abzählen der Soldaten benutzt. Man liess die Soldaten durch einen schmalen Durchgang laufen und legte jedesmal einen Kieselstein in eine Fruche auf dem Boden. Nach zehn Soldaten wurde ein Zehnerstein in eine zusätzliche Furche gelegt und nach hundert Soldaten ein Hunderterstein in eine dritte Furche. Dadurch schätzt man, dass das Wort Abakus vom phönizischem abak kommt, was Auf eine Fläche gestreuter Sand zum Schreiben bedeutet.

So richtig lässt sich der Ursprung aber nicht ausmachen. Einige Quellen behaupten auch, dass der Abakus in Zentralasien entstanden ist, wie der früheren Sowjetunion zum Beispiel. Bis auf Europa, wo man sich schon an das Papier gewöhnt hat, haben die meisten anderen Länder den Abakus akzeptiert. Fakt ist, dass der Abakus auf der ganzen Welt seine Wurzeln geschlagen hat und das auch in verschiedensten Ausführungen. In einigen Ländern und Regionen wird er heute noch benutzt.

Im Mittelalter trafen die Europäer auf Kreuzzügen auf die arabische Welt, welches für die Rechenkunst sehr ausschlaggebend war, denn während die Europäer noch das Rechenbrett benutzten, eine Abwandlung des Abakus, schrieben die Araber Zahlen in den Sand. Das führte zu Konflikten, denn jeder war überzeugt, dass seine Methode die bessere wär. Da die Kirche damals schon die Oberhand auf die westliche Welt hatte und sich in der arabische Weise zu rechnen in ihrer Authorität beleidigt fühlte, erklärte sie diese Methode als Teufelszeug. So einfach haben sie es sich gemacht. Dennoch siegte die arabische Methode, wie wir es heute sehen.